UPDATE: Nachlese: Workshop AK E-Learning „Screencasts“

Am 24. Februar trafen wir uns zu einem Workshop „Screencasts – schnell produzierte Lernvideos“.
Neben einem Austausch zu Erfahrungen und möglichen Szenarien probierten wir aus, kurze Screencasts zu erstellen.
Hier kommt die Liste verwendeter Software und anderer Ressourcen.

  • screencast-o-matic.com
    Die kostenlose Version der Software erlaubt Aufnahmen von bis zu 15 Minuten, die mit einem Wasserzeichen versehen sind. Die kostenpflichtige Variante mit erweiterten Funktionen ist ein Abo zu 15$/Jahr.
  • Adobe Captivate
    Stephan Hofmann berichtete von seinen Erfahrungen mit Adobe Captivate (Hochschul-Lizenz ca. 415,- €). UPDATE: Herr Hofmann weist darauf hin, dass der Fachbereich 4 Campuslizenzen für 207,- € (ohne Datenträger) bzw. 217,- € (inkl. Datenträger) erwerben kann.
  • Camtasia
    Die ELSE verwendet zur Produktion von Screencasts und anderen Videos Camtasia. Die Hochschullizenz kostet ca. 200,- €. Dafür verfügt das Programm über einen sehr großen Funktionsumfang, welcher in einer Tutorial-Serie gut erklärt wird.
  • Mikrofone
    Stephan Hofmann verwendet für seine Aufnahmen ein Mikrofon Blue Yeti (~130,- €).
    Die ELSE verwendet für einfache Screencasts ein Logitech PC Headset 960 USB (~22,- €).

Neben den im Workshop verwendeten Programmen könnten auch folgende interessant sein:

  • Bandicam
    Bandicam erlaubt in der kostenfreien Variante Aufnahmen von bis zu 10 Minuten, die ein Wasserzeichen tragen. Die Software bietet allerdings weit mehr Einstellungsmöglichkeiten als Screencast-o-matic. So kann z.B. auch in der kostenfreien Variante der Audioton des Rechners zusammen mit dem Mikrofon aufgezeichnet werden. Die Software kostet in der lizensierten Version einmalig 33,- €. Für weitere 23,- € können grundlegende Videoschnittfunktionen mit Bandicut direkt integriert werden.
  • Open Broadcaster Software
    OBS ist eine quelloffene, kostenlose Software, mit der man nicht nur Screencasts aufzeichnen sondern auch Live-Streams ins Netz senden kann. Die Software bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten – ist allerdings auch nicht ganz trivial in der Einrichtung. Auf YouTube finden sich aber viele Tutorials.

Bereiche in Videos unkenntlich machen: Im Workshop wurde nach Werkzeugen gefragt, um bestimmte Teile eines Videos unkenntlich zu machen.

  • In Camtasia geht dies statisch mit Blur Annotations, die als „Milchglasscheibe“ über Teile des Videos gelegt werden.
  • Wer seine Videos bei YouTube einstellt, kann im Video Manager die Funktion „Bereiche unkenntlich machen – benutzerdefiniert“ nutzen. Diese kann sogar einem markierten Bereich im Video dynamisch folgen (z.B. einem Autokennzeichen).

Weitere Online-Ressourcen: